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Adventskalender 2024

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Techn. Administrator
10. Dezember

Wie heißt das Zahlungsmittel, das auf Sardinien noch bis ins 10. Jahrhundert für den Handel verwendet wurde?

Nur eine der 4 Antworten ist wahr - welche?
  1. Eberzahnklingen: Diese seltenen Zahlungsmittel bestanden aus den prächtig geschliffenen und polierten Hauern von wilden Schweinen. Sie wurden oft in Lederbänder eingefasst und als wertvolles Handelsgut oder Zahlungsmittel verwendet.
  2. Ochsenhautbarren: Diese antiken Barren bestanden aus fast reinem Kupfer. Sie haben die Form gespannter Rinderhäute und waren als Handelsgut weit verbreitet.
  3. Ziegenfellrollen: Diese schmalen, aufgerollten Felle von Ziegen wurden als Zahlungsmittel in ländlichen Gemeinden genutzt. Jede Rolle war für ihre Haltbarkeit und leichte Transportierbarkeit bekannt, was sie zu einer bevorzugten Währung für Nomaden und Hirten machte.
  4. Muschelschneckenringe: Diese exquisiten und filigranen Ringe, gefertigt aus den Schalen von Meeresmuscheln und Schnecken, waren ein geschätztes Zahlungsmittel. Sie wurden in kunstvoller Handarbeit hergestellt und oft in Küstennähe als Handelswährung verwendet.




Hinweis:
Spoiler für die Lösungen erstellt man, indem man
- auf die ersten 3 Punkte im Editor klickt + das Maskensymbol auswählt oder
- auf die zweiten 3 Punkte klickt + das durchgestrichene Auge auswählt
Auf den Spoiler klicken, um ihn zu öffnen oder zu verstecken.
 
@Fiori
ne Ziegenrolle (Käse), kenn' ich ja, aber so'ne dämliche Ziegenfellrolle ist maximal als so eine Art Zudecke zu gebrauchen.

Wesentlich bekannter als Zahlungsmittel, waren zu jener Zeit kupferne Ochsenhautbarren.
siehe hierzu auch:

Im übrigen in jener Zeit als Zahlungsmittel auch noch:
Unterschiedlich große Stäbe, Stäbchen oder Stangen aus Gold und/oder Silber.
 
Super, Fiori, Du hast gerätselt und nicht gegoogelt! Dafür gibt es einen Punkt. Weiter so.
Doch leider hat die KI 'Copilot' ein paar Zahlungsmittel in der '1. Hilfe zur Lösung' halluziniert. Nur eines existierte wirklich.

Die richtige Antwort ist in der '2. Hilfe zur Lösung' im Video ab Minute 46 zu finden.

Einen Punkt bekommt natürlich auch Beppe für die Lösung plus Link mit den Erläuterungen! Bravo!
 
11. Dezember

Neben dem Spiel Sa Murra gibt es weitere beliebte Wettbewerbe auf Sardinien. Wie heißen sie?


Welche Antworten sind wahr?

A. S’istrumpa: Ein traditioneller sardischer Ringkampf, der bis in die Nuraghenzeit zurückreicht und in vielen Dörfern auf Sardinien gespielt wird, bei dem die Teilnehmer versuchen, sich gegenseitig zu Boden zu werfen. Es ist ein Test von Stärke und Geschicklichkeit und tief in der sardischen Kultur verwurzelt.

Zu erleben in:
Ollolai. Die kleine Stadt bei Nuoro ist Sitz des Verbandes des traditionellen sardischen Ringens

B. Costruzione Nuragica: Ein Teamspiel, bei dem die Spieler versuchen, den höchsten Turm aus Steinen zu bauen, inspiriert von den historischen Nuraghen-Türmen Sardiniens. Das Spiel erfordert Geschicklichkeit, Zusammenarbeit und einen guten Sinn für Gleichgewicht, um den Turm stabil zu halten.

Zu erleben:
Alle 3 Jahre ausgetragen in Barumini, bekannt für seine berühmte Nuraghe Su Nuraxi, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

C. Salto dei Nuraghi: Ein antiker sardischer Brauch bei Hochzeitsfeiern. Es war eine Tradition, bei der Bräutigame von den "Nuraghen" (antiken Türmen) sprangen, um Mut und Stärke zu zeigen. Wird heutzutage als Wettbewerb nachgestellt.

Zu erleben in:
Torralba. Der Komplex Nuraghe Santu Antine ist Schauplatz dieses aufregenden und traditionsreichen Ereignisses.
 
würde auf den Ringkampf tippen (sorry, weiss nicht wie dieses Spoilerdings geht), gibt `s immer noch zB auf den Kanaren und anders wo
 
Das ist das was so ähnlich ist wie Schere Stein Papier und sehr ernsthaft mit Meisterschaften gespielt wird. Ich glaube hauptsächlich um Nuoro. Und Frauen sind da inzwischen auch dabei und ganz schön erfolgreich.
 
12. Dezember

Was zeichnet die Tracht von Ollolai aus?

Welche Antwort ist korrekt?

A. Mieder: Zu den Hauptmerkmalen der Tracht von Ollolai gehört das zusammengesetzte Mieder, vorne hellrot, hinten weiß und mit Blumen bestickt.
Tracht A.jpg
B. Ärmel: Die Tracht von Ollolai fällt durch die reich bestickten Ärmel der Jacken auf und darunter die gekreuzte Bänderung eines Mieders.
TrachtB.jpg
C. Kopftuch: Über das goldgestickte Mieder der Tracht von Ollolai fällt ein viereckiges Kopftuch mit einem charakteristischem orangefarbenem Kreuz.
Tracht B.jpg
D. Haube: Bemerkenswert an der Tracht von Ollolai sind das steife weiße Hemd und die eigenartige, aus dem Mittelalter stammende Haube.
Tracht D.jpg

Alle Abbildungen und Textfragmente stammen aus dem Buch "Sardinien Insel der Trachten von Otto Jenny", 1962 (siehe Buchbesprechungen).

Wird morgen verraten.
 
Die Trachten von oben nach unten.:
1. Tracht von Ittiri
2. Tracht von Ollolai, mit der Antwort B
3. Tracht von Ploaghe
4.Tracht von Atzara
 
13. Dezember

Welche besondere Zutat wird für das in Mamoaida zum Sant’Antoniusfest typische Brot "Coccone i Mele" verwendet?

Welche Angaben sind wahr?

A. Corbezzolo-Honig: Der bittere Honig, der über das frisch gebackene Gebäck gegossen wird, verleiht dem Brot eine glanzvolle Oberfläche und ein reichhaltiges Aroma. Zudem sorgt der Honig dafür, dass das "Coccone i Mele" länger frisch und saftig bleibt.

B. Safran: Das feine Gewürz Safran, auch rotes Gold genannt, ist unverzichtbar als Zutat für das süße sardische Brot "Coccone i Mele". Es verleiht ihm seine charakteristische Farbe.

C. Trüffel: "Coccone i Mele", ein Brot, das zu den kulinarischen Schätzen Sardiniens gehört, wird manchmal mit Trüffel gebacken, um ihm eine erlesene Note zu verleihen. Der erdige Geschmack der Trüffel harmoniert perfekt mit den süßen und nussigen Noten des Brotteigs und macht Coccone i Mele zu einer unvergleichlichen Delikatesse.

D. Kardamon: Kardamon wird dem Brot "Coccone i Mele" aus traditionellen Gründen hinzugefügt, um die Verdauung zu fördern, insbesondere während eines üppigen Festmahls, das oft Teil der sardischen Feierlichkeiten ist. Das zarte Aroma von Kardamom harmoniert perfekt mit den anderen feinen Zutaten des "Coccone i Mele".

E. Fenchelpollen: "Coccone i Mele", ein traditionelles Brot aus Sardinien, wird mit Fenchelpollen gebacken, um ihm eine außergewöhnliche, aromatische Note zu verleihen. Fenchelpollen, die als das „Gold der Gewürze“ gelten, sind bekannt für ihren intensiven, süßen und leicht anisartigen Geschmack.
 
Sehr gut! @nonna hat die richtige Antwort "Ringkampf" hergeleitet und Beppe hat in seiner Lösung Informationen zu S'istrumpa verlinkt.

Antwort B. "Costruzione Nuragica" (Turm bauen) und Antwort C. "Salto dei Nuraghi" (Sprung vom Nuraghen) waren komplett von der KI erfunden.

@narbolese
Du hast tatsächlich gleich alle vier Trachten den richtigen Orten zugeordnet. Vielleicht war das Rätsel Anlass das Buch von Otto Jenny mal wieder aus dem Regal zu ziehen und darin zu blättern? Das würde mich freuen!

@tineminchen, vielen Dank für Deine Lösung, die gleich auf eine weitere Besonderheit der Tracht aufmerksam gemacht hat - die Haube - inklusive Foto!

@sardegnaorange Deine Lösung kam so prompt - das war gewusst und nicht geraten. Oder selbst erlebt. Darauf wette ich ...

Aber egal ob geraten oder gewusst, bei diesem Spiel gewinnt jeder, der einfach mitmacht. Es gibt jede Menge Punkte im Topf.


 
14. Dezember

Sardischer Schmuck ist bekannt für seine kunstvollen Designs, die mit filigraner Handwerkskunst gefertigt sind.

Wie nennt man diese traditionellen Schmuckstücke?

Welche Antworten und Abbildungen sind wahr?

A. Serudala ist ein kunstvoll gestalteter sardischer Anhänger, der aus filigranem Gold- oder Silberdraht gefertigt wird. Verziert mit winzigen Steinen, symbolisiert er die tief verwurzelte Verbindung zu den Traditionen und der Natur Sardiniens.

1000003481.png

B. Corbula ist ein traditionelles, oft gold- oder silberfarbenes Schmuckstück, bei dem der Faden spiralförmig, entweder einfach, doppelt oder entgegengesetzt verläuft. Es besteht aus sehr wenigen Elementen, aber seine Realisierung ist besonders mühsam. "Corbula" bedeutet Korb.
1000003487.jpg

C. Giorali ist ein zartes Armband, das aus miteinander verbundenen kleinen, goldenen Ringen besteht, die ein geschmeidiges Geflecht bilden. Giorali-Schmuckstücke sind nicht nur ein Ausdruck von Schönheit und handwerklicher Meisterschaft, sondern tragen auch die symbolische Bedeutung von Einheit und Stärke, die durch die ununterbrochene Kette der Ringe repräsentiert wird.

1000003483.png

D. Fede Sarda ist ein traditioneller sardischer Ring, der oft als Verlobungs- oder Ehering verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine filigrane Gold- oder Silberarbeit aus und symbolisiert Treue und Bindung.

1000003484.jpg
 
gerade backen noch die lebkuchen ohne mehl und ich rate jetzt mal und meine, diesen begriff schonmal gelesen/gehört zu haben,

antwort d
 
Hier ist sicherlich mit "Corbula" das Schmuckstück (B.) mit spiralförmigem Faden gemeint.

Interessant i.d.Z.: auf Sardinien gab es auch mal die Getreidemaß-Gewichtseinheit "Corbula",
wobei hier 1 Corbula rund 24,5 Litern entsprach.
 
Zuletzt geändert:
Dank Teamwork:


B und D
(Die Schmuckstücke A und C existieren nicht, sie sind KI-generiert)

Ein paar Beispiele für Filigrana Sarda:

Bosa:

Assemini:

Fonni:

"Eine alte Legende besagt, dass ein Mann zu einem Domu de Janas ging, um die Feen um Hilfe zu bitten, seine große Liebe zu gewinnen. Die Janas beschlossen, der Bitte des verliebten jungen Mannes nachzukommen und fertigten einen Ring für seine Angebetete an, indem sie einen goldenen Faden webten. Jede kleine Kugel im Ring stellte ein Weizenkorn dar, ein Symbol des Wohlstands und ein gutes Omen für das neue Paar.
Damit die Verbindung zustande kommt, muss die Frau den Ring am Ringfinger ihrer linken Hand tragen, durch den nach verschiedenen Überlieferungen die Liebesader fließt."
 
15. Dezember

Sardische Frauen wirkten sehr erfolgreich als ....

A. Inselpräsidentin
B. Skilangläuferin
C. Friedensnobelpreisträgerin
D. Bondgirl
E. Opernsängerin
F. Objekt-Künstlerin
G. Dart-Weltmeisterin


... welche Antworten sind wahr?
 
Naja, Eleonora von Arborea war Präsidentin vor einigen Jahrhunderten und hat die Justiz reformiert und wahrscheinlich auch das sprichwörtliche Selbstbewußtsein der sardischen Frauen mitbegründet und Grazia Deledda war die erste sardische Nobelpreisträgerin ;)
 
DAS Bondgirl sicher nicht, die ist in Ostermundigen aufgewachsen, wie Michelle Hunziker.....UND mein Mann:p
 
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