Supermarkt Neuer Lidl in Olbia

Beppe

Sehr aktives Mitglied
Neuer Lidl in OLBIA auf der Viale Aldo Moro Nr. 159.
Dies ist nunmehr bereits der 2. Lidl in Olbia.

Der Lidl ist jeweils von Montag bis Samstag von 8:00 bis 21:30 Uhr und
sonntags von 08:30 bis 21:00 Uhr geöffnet
(an so genialen Öffnungszeiten könnten sie sich übrigens in D ne Scheibe abschneiden!!!)

Der neue Laden hat eine Verkaufsfläche von über 1.100 m² sowie
120 Kundenparkplätze + Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
 
übrigens:
der andere Lidl ist nahezu direkt am Flughafen auf der
Via degli Astronauti 2 - 07026 Olbia
(Parkplatz direkt davor an der: Via Bambini di Beslan)
 
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Der Lidl ist jeweils von Montag bis Samstag von 8:00 bis 21:30 Uhr und
sonntags von 08:30 bis 21:00 Uhr geöffnet
(an so genialen Öffnungszeiten könnten sie sich übrigens in D ne Scheibe abschneiden!!!)
Na ja, z.B. Rewe in D hat werktäglich mindestens von 07:00h bis 22:00h geöffnet (in Innenstadtlagen auch bis 24:00h), Sonntags geschlossen. Das find ich völlig ok.
 
@maren

eigentlich habe ich nur Zeit, sonntags einkaufen zu gehen. Insofern kommt mir diese Regelung in Italien, wie übrigens auch in vielen anderen Ländern dieser Erde voll entgegen.

In D versteckt sich hierzu der Gesetzgeber nach wie vor hinter Art. 140 GG um so verfassungsrechtlich die vorgebliche Arbeitsruhe an Sonn- und Feiertagen zu schützen.

Genauso bescheuert hat sich der Gesetzgeber in D jahrzehntelang zum Nachtbackverbot ausgelassen. Mit dem Ergebnis in den 80er Jahren, daß Hunderte wenn nicht sogar Tausende
von Arbeitsplätzen in D verloren gingen. Viele der deutschen Bäcker verlegten kurzerhand ihre Backstuben z.B. nach Belgien, wo es kein Nachtbackverbot gab. Nachts um 3.00h verließen LKW Kolonnen dann B mit den frischen Backwaren und waren bereits schon um 4.00-5.00h in D und konnten dann ihre frischen Backwaren bereits ausliefern. Deutsche Bäcker durften da erst gerade mal anfangen mit dem Backen.

Dieses dämliche Nachtbackverbot ist erst dann in 90er Jahren aufgehoben worden, nachdem der Gesetzgeber wohl schmerzlich feststellen mußte, welch' wirtschaftliche Schäden dieses unsinnige Gesetz machte.

So ähnlích ist es es m.E. in D immer noch, sei es mit dem Ladenöffnungsgesetz bzw. halt mit dem Sonn- und Feiertagsgesetz.
 
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Grundsätzlich finde ich aber, dass es den Läden/ Unternehmen selbst obliegen sollte, wann dieses öffnen. Wenn mir, als Arbeitnehmer, die Zeiten nicht passen, kann ich mich ja bei einem Chef verdingen, der andere Zeiten hat.
Andererseits... Früher hatten die Läden auch nur von 09:00 bis 18:00 geöffnet...und verhungert ist deswegen auch keiner.
Sellerie...so ist das Leben... *haha*

Aber als Kind hatten wir am Bahnhof einen "Fixladen"... der hatte am Sonntag bis 10:00 geöffnet.
Da konnte man mal fix hinflitzen, wenn doch mal was zum Frühstück fehlte.
Viel gab's da aber nicht zu kaufen. War in der DDR *lol *
 
Mein Bruder ist - oder vielmehr war - Bäcker. Da es das Nachtbackverbot nicht mehr gibt, ist er i.d.R. Um 02:30h morgens aufgestanden und hat mit dem Backen begonnen. Er hat letztlich niemand mehr gefunden, der diese Freude mit ihm teilen wollte - an seinem 70. hat er die Bäckerei geschlossen. Jetzt werden halt tiefgefrorene „Backlinge“
geliefert und auch heute noch am Sonntag Morgen verkauft, Milch, Marmelade und Butter gibt es meist auch.
 
Dann sehen wir mal, ob Lidl & Co auch im Winter sonntags durchgehend offen haben. In Orten mit Tourismus haben die großen Supermärkte sonntags in der Touristensaison durchgehend geöffnet. In Orosei z.B. der große Crai, wo die Touristen einkaufen. Die kleineren Supermärkte sind sonntags geschlossen. Bei uns im kleineren Ort auf Sardinien nur ein kleiner Laden Sonntag vormittags geöffnet. Alles sonst zu.
Lidl UK hat sonntags nur 6 Stunden geöffnet, in einem Land ohne gesetzliche Öffnungszeiten.
Also, so pauschal kann man das gar nicht sagen.
 
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Mein Bruder ist - oder vielmehr war - Bäcker. Da es das Nachtbackverbot nicht mehr gibt, ist er i.d.R. Um 02:30h morgens aufgestanden und hat mit dem Backen begonnen. Er hat letztlich niemand mehr gefunden, der diese Freude mit ihm teilen wollte - an seinem 70. hat er die Bäckerei geschlossen. Jetzt werden halt tiefgefrorene „Backlinge“
geliefert und auch heute noch am Sonntag Morgen verkauft, Milch, Marmelade und Butter gibt es meist auch.
Ich bin auch in einer Bäckerei aufgewachsen und kann nur sagen, dass ein privater Betrieb nicht leisen kann, am Sonntag zu öffnen.

Bea
 
interessant @Bea, da sind wohl alle sonntags offenen Betriebe nicht "Private Betriebe" sondern "Öffentliche Betriebe" (?); das widerspricht irgendwie völlig meiner Erfahrung und kann Dir dies auch mannigfach zweifelsfrei nachweisen.
 
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Und wenn sie trotzdem geöffnet haben, dann zu lasten der Familie.
Ich verstehe auch nicht , warum auch die anderen Geschäfte immer geöffnet sein müssen. Das Geld, der einzelnen Person, wird ja nicht mehr.
Es wird nicht mehr Geld ausgegeben, durch verlängerte Öffnungszeiten.
 
@Bea

meine ganzen anderen Bekannten und auch ich müssen irgendwie Vollidioten sein.
Ganz, ganz viele meiner Bekannten, ob Ärzte, Anwälte, Richter, Professoren, Lehrer, Steuerberater, aber auch Unternehmer und Gewerbetreibende reißen sich (neben der wöchentlichen Abend- und Nachtarbeit!) gerade noch am Wochenende den 'Arsch auf ', um ihr Arbeitspensum und ihre Verpflichtungen überhaupt auf die Reihe zu kriegen.

Deine vorgeblich so 'geheiligte' Familienlast kommt bei diesen geschundenen Mitbürgern völlig ins Hintertreffen bzw. muß diese ganz, ganz weit hinten anstehen. Wochenarbeitszeiten von ca. 60 bis sogar 80 Stunden sind bei vielen hierbei oftmals keine Seltenheit, wenn nicht sogar Standard. Und da sprichst Du von den 'armen gebeutelten was weiß ich was von...'

Bei verlängerten Öffnungszeiten mag einfach jeder selbst mal nachrechnen, ob evtl. einfach mehr Geld ausgegeben wird. Wer beim Rechnen in der Schule aufgepaßt hat, kommt schnell zum richtigen Ergebnis.

Eigentlich ist dem Staat der individuelle Reichtum des Einzelnen so ziemlich egal. Wir haben hier ein simples Akzelerationverfahren. d.h. je mehr und je schneller was ausgegeben wird, umso schneller und höher allein über die Umsatzsteuer die Staatseinnahmen, d.h., eigentlich wird man bereits quasi nur schon fürs Geldwechseln (direkt!) besteuert.

Und übrigens und im Zweifel: Ich kann ja sogar auch vielfach noch auf Kredit einkaufen!
 
Zuletzt geändert:
Ich bin selbständig aufgewachsen.
Selbständig verheiratet gewesen.
Selbständig zusammen lebend.
Ich bin selber selbständig.

Ich weiß was das heißt und hatte auch nie eine 40 Stundenwoche und zwischendurch mit 4 Kindern
schon gar nicht.
 
Beppe, ich finde deinen Ton unmöglich. Klartext ist gut. Nach meinem Gefühl überschreitest du aber eindeutig die Grenzen der Höflichkeit.

Deine Argumente basieren in den letzten Äusserungen auf deiner persönlichen Erlebniswelt - ist ok, wenn sie nicht als allgemeingültige Wahrheit dargestellt werden, was du tust.
 
@tineminchen
ich glaub' ich spinne! Wessen Höflichkeit hab' ich lädiert?
Möglicherweise stimmt irgendwas mit Deinem Gefühl nicht.
Natürlich berichte ich auch aus meiner persönlichen Erblebniswelt.
Inwieweit Du die als allgemeingültige Wahrheit nimmst, bleibt dir unbenommen.
 
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Mhmm irgendwie erschreckend, wie aus einem einfachen Tread, gespickt mit infos, immer mal wieder ein Autorenkrieg wird. Ist mir schon mehrmals aufgefallen. :-(
Jede Meinung beruht doch auf individuellen Erfahrungen und Erlebnissen...die im Regelfall ein Außenstehende gar nicht kennt.
Darf doch jeder anderer Meinung sein, solange es keinem schadet.
Bisschen weniger dünnhäutig kann sicher nicht schaden.
Tüddelü ... ;-)
 
Ich habe es wie Tinaminchen empfunden.
Du bist noch nicht so lange dabei merlehne.

Bea
 
Ich habe nur festgestellt...keine Position bezogen.
Das hat nix damit zu tun, wie lange man dabei ist ;-). Bin ja selbst schon dezent "angefeindet" worden. Is aber ok...hab ein dickes Fell *lol*
 
Nur mal so zum Beispiel:

geht mal z.B. zu ALDI in die USA, die haben in über 2.000 Läden dort an allen 7 Tagen der Woche jeweils von morgens 9.00 bis abends 21.00h geöffnet.
Sowas nenne ich Service als auch echte Versorgungssicherheit.
 
So, jetzt mal ganz allgemein meine "2 Cents" zu dem Thema:

Es stimmt, das nicht mehr Geld als vorher ausgegeben werden kann, auch wen die Geschäfte länger offen haben.

ABER wen dich die Anzahl der Geschäfte halbiert und sich deren Öffnungszeiten (und auch Anzahl der Mitarbeiter) verdoppelt, dann kann in Kunde der selbst 5 oder 6 Tage in der Woche arbeitet auch einkaufen gehen.

Das Argument: "früher waren die Geschäfte ja noch kürzer offen und es hat es ja auch funktioniert" ignoriert, wie schwierig es für einen Arbeitnehmer war damals war selbst einzukaufen oder zb zur Bank zu gehen.

Ich erinnere mich noch, das mein Vater bei uns im Ort praktisch nie zur Bank gehen oder einkaufen konnte, ohne einen Tag frei zu nehmen.
Er ging aus dem Haus, da hatte höchstens der Bäcker offen und wenn er nach Hause gekommen ist (Fahrzeit + Arbeitszeit > 10 h) war schon alles zu.
Das musste alles meine Mutter machen, die nicht gearbeitet hat, sondern wie damals üblich als "Hausfrau" uns Kinder versorgte.

Genauso konnte die "Tante Emma", die den kleinen Laden hatte selbst nur Mittwoch nachmittags "in die Stadt" zum einkaufen fahren.
Denn da waren bei und im Ort traditionell alle Läden (also auch ihrer) zu.

Das ganze System hat sich aber geändert.
Inzwischen gibt es die halbe Anzahl von Läden, die sind dafür im "Schichtbetrieb" und doppelt so lange offen.
Ob es heutzutage besser oder schlechter ist, muß jeder selbst entscheiden.
Ich aber finde, es hat auch und gerade für die Mitarbeiter selbst Vorteile das die Geschäfte inzwischen länger offen haben.

Das die "großen Ketten" dies schneller umgesetzt haben als die "kleinen Händler" war eben zu deren Vorteil.
Auf die Idee, das zwei Läden zusammengelegt und von der gemeinsamen Belegschaft dann im Schichtbetrieb geführt werden ist eben fast keiner gekommen.:confused:

Das ist aber kein Grund sich hier in die Haare zu bekommen.;)
 
Was mich an der ganzen Diskussion stört, ist, dass die Menschen, die ihre Arbeitskraft zu allen möglichen Tag- und Nachtzeiten für den Konsum anderer zur Verfügung stellen, selbst sehr wenig konsumieren können, da die Löhne in Italien und somit Sardinien sehr niedrig sind. Es gibt weder Mindestlohn noch feste Verträge, so dass die Arbeitnehmer immer in der Angst leben müssen, ganz ohne Arbeit dazustehen. Selbst der CONAD, der ja eine Kooperative ist und man davon ausgehen könnte, dass es da besser laufen müsste, nimmt sich davon nicht aus.
 
@Maren Die Kassierer(innen) in den Supermärkten sind der kleinere Teil dort Beschäftigten - zumindest in einem richtigen Supermarkt, der nicht nur Aldi-mäßig die Paletten der Lieferanten einfach in den Verkauf rollt. Aber selbst dort geht das schon nicht mehr wie vor 30 Jahren.
 
Auch ich hatte als Selbstständiger Sa/So gearbeitet - zuHause..
Es ist schon ein Unterschied, irgendwo einen Laden offen zu halten.
Nur selten gibt es mehr Gewinn, meist nur mehr Aufwand und Kosten.
Irgendwann ist es auch mal gut.
Ich musste noch nie abends, frühmorgens oder eben sonntags unbedingt einkaufen.
Regal, Kühlschrank, Gefriertruhe sind ja auch noch da.
 
In Bekleidungsgeschäften ist es so, dass die Beschäftigten auch mal 4 Stunden nach Hause geschickt werden, aber was mache ich wenn die Anfahrt schon eine Stunde dauert und ich wieder da sein muss, wenn die nächste Welle von Einkaufenden dann nach Feierabend anrollt?
Natürlich gibt es mehr Angebote zum arbeiten ,für Menschen die darauf angewiesen sind zu arbeiten, wenn der Partner zu Hause ist und der andere arbeiten geht.
 
@Bea2

Du hast anscheinend noch nie in der Gastronomie gearbeitet, die jedenfalls trifft es besonders hart. Oftmals ist deren Arbeitszeit von ca. morgens 10.00h bis ca. 14.00h, dann 3-4 Stunden Pause/Auszeit und um 18.00h dürfen sie wieder antanzen, um bis ca. 22.00/23.00h zu arbeiten.
In der Saison oftmals an 7 Tagen in der Woche.
 
Ich habe während meiner Ausbildung sogar in der Gastronomie gearbeitet, weil mein Ausbildungsgehalt 200 DM waren 1979.
 
Was mich an der ganzen Diskussion stört, ist, dass die Menschen, die ihre Arbeitskraft zu allen möglichen Tag- und Nachtzeiten für den Konsum anderer zur Verfügung stellen, selbst sehr wenig konsumieren können, da die Löhne in Italien und somit Sardinien sehr niedrig sind. Es gibt weder Mindestlohn noch feste Verträge, so dass die Arbeitnehmer immer in der Angst leben müssen, ganz ohne Arbeit dazustehen. Selbst der CONAD, der ja eine Kooperative ist und man davon ausgehen könnte, dass es da besser laufen müsste, nimmt sich davon nicht aus.
Krass... das is echt ne Hausnummer.
Mindestlohn ok... kann man sich streiten... aber
nicht mal Verträge. Hätte ich im Leben nicht vermutet.
Auch wieder ein anderer Gesichtspunkt.
Danke
 
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